Donnerstag, 10. Januar 2008


RÜCKERINNERUNGEN AN AUSSERGEWÖHNLICHE BEGEGNUNGEN

Anknüpfend an die bisherigen Ausführungen versuche ich mich zu erinnern, welche Begegnung mit anderen Personen geeignet gewesen wären, in der eine RFDI-Technik wirksam gewesen wäre (i.S. ...im Vorbeigehen....Antw.yc)Tatsächlich fallen mir dazu verschiedene Situationen wieder ein, die mir seinerzeit schon auffällig und in irgendeiner Weise" konstruiert" erschienen.

Weil ich meinen Rückreisetermin in die Türkei nicht festlegen wollte, hatte ich die internationale Auslandsversicherung immer monateweise in dem ADAC-Büro der Innenstadt verlängert und in einem Mc Donald Restaurant gegenüber etwas gegessen. Bei einem dieser Besuche fiel mir auf, dass eine junge Ausländerin direkt auf "Tuchfühlung" aussen vor der Scheibe meines Sitzplatzes längere Zeit auf- und abging, dabei ein handy-ähnliches Gerät bediente und dieses Szenario wohl selbst nicht ganz ernst nahm.

Für Vergleichszwecke hatte ich ein neues arcor-Modem gekauft, nachdem ich die arcor-Zentrale aufgesucht, mein Anliegen vorgetragen hatte, wurde mir ein Elektronikgeschäft in der Nähe empfohlen . Beim Betreten des Geschäftes stiess ich fast mit einem älteren Aussländer, vermutlich Türke, der eine gestrickte Woll- Kappe auf dem Kopf trug, zusammen. In der Ausweichbewegung berührte mich der Mann bewusst an der Schulter, stieg auf sein Fahrrad und entfernte sich.

Nach Gartenarbeiten hatte ich Verschnitt und sonstigen Unrat bei der örtlichen Mülldeponie entsorgt, Als ich in der Nähe einen gleichen Kleinbus Mazda, bemerkte, der ebenfalls Müll entsorgte. Weil der Mazda-Bustyp in Westeuropa nur sehr selten, wegen nur gering ausgelieferter Stückzahl, anzutreffen ist, sprach ich die beiden Männer an, weil ich an meinem Fzg. technische Probleme mit dem Anlasser hatte. Wieder Ausländer.

Ein Kiosk in Hausnähe, dessen Kunde ich seit meiner Kindheit bin, und der mehrfach den Besitzer gewechselt hat, wird z.Zt. von einer irakischen Familie betrieben. Ich kaufte dort Zeitschriften, Zigaretten etc. Bei einem Einkauf war dort bereits ein Ausländer anwesend und im Gespräch mit dem Inhaber. Nichts aussergewöhnliches. Nur in den folgenden Tagen sah ich diesen Mann bei anderen Gelegenheiten und ich hatte den Eindruck, das ich beobachtet wurde.

Ohne die Erinnerungen ausufern zu lassen, erscheint mir eine weitere Begegnung, die ungefähr zwei Jahre zurückliegt, erwähnenswert. In einer anderen Wohnhausreihe war ein Ehepaar eingezogen, nachdem das Haus jahrelang leerstand. Ein Iraner, der mit einer deutschen Spätaussiedlerin verheiratet ist. Seinerzeit wurde ich bei einem Deutschlandaufenthalt von diesem Mann mit einem (mehr als) banalen Anlass angesprochen. Nach einem kurzen Gespräch habe ich ihn in der Folgezeit nicht mehr gesehen. Bei meinem letzten Aufenthalt hatte ich den Eindruck, dass sich die betreffenden Eheleute getrennt haben. Den Ehemann habe ich während meines Aufenthaltes dort nicht gesehen. Sein Pkw stand eines Tages ohne Kennzeichen vor dem Haus und die Frau lebt nun offenbar mit einem anderen älteren Ausländer zusammen.

Auffällig ist allerdings, dass die Bewohner nicht im örtlchen Adressbuch verzeichnet sind und dort zur Nachtzeit Gegenstände aus einem Transporter ausgeladen wurden. Der veschwundene Iraner soll in der Computerbranche tätig gewesen sein.

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