DIE "AUTO-ANHÄNGER-EINLAGE"
Nachdem ich erfolglos versucht hatte, einen Raum in meinem Haus in Deutschland zu finden, indem ich durchgängig schlafen konnte, startete ich den letzten Versuch und schlug mein Nachtlager im Gartenhaus auf. Hier trat dieser "Tinitus-Effekt" tatsächlich in abgeschwächter Intensität auf.
Irgendwann in der Nacht wurde ich dann durch ein lautes Geräusch wach,bemerkte allerdings nichts ungewöhnliches und schlief daraufhin wieder ein. In der Frühe vernahm ich dann aus Richtung Strasse,von der rothaarigen Observantin, ein fast entsetzt klingendes "Nein". Diese Stimme und dieses Wort hatte ich in Zusammenhang mit anderen beobachteten Ereignissen schon merfach gehört und die Stimme hatte sich eingeprägt.
Zusammen mit dem Nachbarn A standen sie, offenbar ratlos, vor dessen Hänger, der vor der Garage abgestellt war. Die Garage ist nur durch eine Yton-Wand getrennt. Was hatte man denn jetzt schon wieder mit dem Hänger vorgehabt ?
Was auch immer, vermutlich war es mal wieder ein untauglicher Versuch mit untauglichen Mitteln.
Das wiederum veranlasste mich, die Ytonwand mit allerlei Blechgeräten und sonstigen metallischen Geräten zu verdecken.
Zwischenzeitlich hatte es ein mir nicht bekannter Roller samt Fahrer zur Angewohnheit gemacht, mit hoher Motordrehzahl an der Garage vorbeizufahren. Nach diesem Zustellen der Wand vernahm ich in der Folgezeit bei einer erneuten Rollerpassage einen lauten Knall. Danach hatte ich dieses Gefährt nicht mehr bemerkt.
Der Vorteil des Gartenhausaufenthaltes bestand darin, dass ich Ereignisse in meinem unmittelbaren Umfeld besser wahrnehmen konnte. So auch, als die Nachbarn B flüsternd vor meinem Gartentor standen und nach einem leisen "ok" in ihren Garten wechselten. Mir war mitlerweile klar geworden, dass hier mit einer Menge Elektronik gearbeitet wurde, von der ich keine Ahnung habe.
Ich vermutete, das die beiden in dem Efeu-Gestrüpp, vom Zaun her, irgendetwas in meinem Garten abgelegt haben könnten.Mini-Elektronik ohne Sachkunde aufzuspüren, hielt ich für vertane Zeit. Daher hatte ich dann den entsprechenden Bereich sehr ausgiebig und gründlich mit dem Gartenschlauch gewässert.
Auffällig bei diesen bisherigen Aktionen war, dass die durchgeführten Messungen oder Peilvorgänge, bis auf eine Aussnahme, immer nur in südlichlicher bzw. südwestlicher Richtung erfolgten. Aber was wurde gesucht? Die agierenden Akteure mussten doch erkannt haben, das von mir keinerlei elektronische Kommunikation ausgehen konnte. Wenn ich allerdings an meine im Haus zerstörten Elektrogeräte dachte, kamen mir an deren Kompetenz, was Elektronik betrifft, wiederum Zweifel.
Bei der Bemühung, als PC-Späteinsteiger versäumtes Wissen nachzuholen, sass ich öfters bis in die späten Nachtstunden problembelastet am Computer.
Schaute ich mal aus dem Fenster, bemerkte ich in der westlichen Häuserreihe wohl einen gleichgearteten Enthuiasten, der in der Dachgeschosswohnung wohl zeitgleich arbeiten musste und seine Zimmerbeleuchtung auch erst dann ausschaltete, wenn ich mich schlafen legte.
Wieder ein Zufall ? Man kann an Zufälle glauben oder nicht. Treten sie gehäuft auf, könnte Methodik vorliegen. So auch hier. Es stellte sich also die Frage, ob von diesem Haus irgendwelche Aktivitäten ausgingen. Mir fiel in diesem Zusammenhang wieder Der Iraner ein, der dort einige Jahre gelebt hatte und an dessen Stelle nun ein älterer Ausländer getreten war. Ein neuer Denkansatz.
Montag, 28. Januar 2008
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