OKTOBERFEST IN HANNOVER
Observationstaktische Pannen
Reflexartige Verhalten ist offenbar im emotionalen Bereich und nicht im rationalen Bereich des Menschen angesiedelt, kulturübergreifend und kann möglicherweise auch nicht durch Observationslehrgänge vollständig ausgeschaltet werden.
Ich war in Hannover auf dem Weg zur Bank. Wie in Wikepedia unter "Überwachung" richtig beschrieben, scheint das Verlassen des Hauses eine kritische Phase in der Überwachung zu sein, die mit einem zeitlichen Verzug in der Nachrichtenübermittlung der eingesetzten Kräfte einhergeht.
Nach dem Verlassen des Hauses war ich in deren Verbalisation nun ein "Füssler". Auf halber Wegstrecke bremste ein mir entgegenkommender Pkw mit Münchner Kennzeichen, nachdem er an mir vorbeigefahren war, plötzlich stark ab (Reflex), wendete in der nächsten Strasseneinmündung, ohne in die Strassen hineinzufahren, überholte mich und parkte dann vor einer Ladenkette ohne dass die Insassen ausstiegen.
In der Bank hatte ich mich in eine Warteposition begeben, um die Rechnung für "spyware-doktor", ein anti-spyprogramm, zu bezahlen, das ich in Zusammenhang mit den Unregelmässigkeiten an meinem PC angeschafft hatte,das mir aber wenig weitergeholfen hatte. Ohne vom Thema abzuweichen, erscheint folgender Hinweis zu diesem Programm noch erwähneswert. In Zusammenhang mit den bereits beschriebenen Störungen, hatte dieses Programm beim Durchchecken des PC, mehrfach stundenlang "herumgerödelt", mir hinterher seitenlange Durchsuchungsberichte per mail gesendet, mit denen ich mit meinen dürftigen Kenntnissen nichts anfangen konnte. War das Programm auf dem richtigen Weg ?
Ich war immer noch in der Warteschlange, die Frau aus dem betreffenden Pkw betrat nun die Bank, zog Geld an einem Automaten und wechselte dann in einen gegenüberliegenden Bäckerladen.
Auffällig war in der Folgezeit die häufige Nähe von Kfz. mit auswärtigen Kennzeichen, so z.B. auf Parkplätzen wohnortnaher Baumärkte, die ich hin und wieder aufsuchte. Mehrfach hatte ich bemerkt, das dort im Parkplatzumfeld meines Busses überdurchschnittlich oft, derartige Pkw geparkt waren. Eine Überlegung hinsichtlich der Verteilungshäufigkeit in bezug auf den Gesamtparkplatz und der dort geparkten Fzg. setzte ein.
Ein gleichartiges Verteilungsmuster liess sich bei keinem anderen Pkw erkennen.
Ich muss hierzu erwähnen, dass ich in meinem Berufsleben durch das BKA eine exzellente Sachverständigenausbildung erhalten hatte, indem mich seinerzeit während der Ausbildung schon die Statistik (Wahrscheinlichkeitsberechnungen) sehr interessiert hatte.
Weil es mich darüberhinaus auch interessierte, wie die Observanten bei einem "Rollentausch" reagieren würden, setzte ich diese Überlegung hin und wieder in die Tat um. Dabei kam es dann schon einmal vor, dass ein Fzg. nicht die Autobahnzufahrt, sondern eine parallel dazu verlaufende Einbahnstrasse zur Müllkippe erwischte (Irretation).
Aus den bisherigen Beobachtungen ("Osterkonzert") resultierend, konnte eine funkmässige Komminikation von Haus A oder den nahegelegenen Geschäftsräumen des A vermutet
werden.Wo würde die enden?
Ich unternahm einen Abstecher zu meiner ehemaligen Dienststelle, dem LKA, d.h. ich fuhr daran vorbei.
Wie auf einem Präsentierteller war dort vor dem Eingang ein Dienstfahrzeug mit Münchner Kennzeichen geparkt. Schon wieder einer dieser Zufälle.
In diesem Zusammenhang erinnerte ich mich an einen ehemaligen Kollegen Hackbart. Das soll, um Gotteswillen, um es gleich vorweg zu nehmen, keinerlei bezug zu einem "hagbard" in " yc" sein, der dort mit anderen "schlauen Typen" in fragwürdiger Weise mit zweifelhaften Motiven, das Programm stört.
Dieser ehemalige Kollege könnte hier im ensprechenden Fachkommissariat arbeiten und mir ev. bei der Klärung vieler Fragen weiterhelfen?
Im Hinblick auf die vorangegangenen Ereignisse verwarf ich diesen Gedanken wieder.
Um den Obs.-Fahrzeugen ihre Arbeit etwas zu erleichtern und der Sache den Stress zu nehmen, brachte ich an der Heckscheibe verwechselungsfrei ein plakatgrosses lustiges Logo an. Manchmal schaute ich dann in etwas entspanntere Gesichter und erweckte die Neugier des Nachbarn B, der dann schon mal das Innenleben meines Busses in Augenschein nahm.
Aber was man auch macht, man kann es nicht allen recht machen.
Nachbarin A, die dieses lustige Logo nun aus ihrem Schlafzimmerfenster betrachten konnte, nervte mich weiterhin mit ihrem "Treppenhausgetrampel ", entwickelte sich zur "Mülltonnenfetichistin", was auch anderen Nachbarn auffiel ,und von denen dazu angesprochen, begann die Frau nun auch noch wirres Zeug zu reden, das keiner der Anwesenden nachvollziehen konnte..
Mittwoch, 30. Januar 2008
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