ABLAUF DER EREIGNISSE
Anbahnung
Nach meiner Rückkehr nach Hannover wurde die Anbahnung durch Nachbar D., den ich schon jahrzehntelang kenne und zu dessen Mutter und deren Lebensgefährten ich ein freundschaftliches Verhältnis habe, eingleitet. Das begann mit einer Einladung zu einer Gartenparty und der Hilfestellung bei der Einrichtung eines PC, den ich mir zuvor angeschafft hatte. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich keinerlei PC-und Interneterfahrungen. In meinem Berufsleben war ich nur mit einem behördeninternen Siemens-Rechner vertraut. Daher war ich auf die Hilfestellung dritter angewiesen.
Der manipuliert PC
D. bot mir an, durch einen PC-kompetenten Bekannten den PC anschliessen zu lassen. Ich hatte zwischenzeitlich einen Vertrag bei arcor abgeschlossen, die Telefonleitung war freigeschaltet , der Splitter und das modem waren geliefert und lagen vor.
Der Bekannte von D. installierte dann auch kurzfristig den PC nachdem ich ihm das modem bis zum Zeitpunkt der Arbeiten überlassen hatte. Erklärung: Er müsse die passenden Kabel-Stecker für dieses arcor-modem beschaffen. Die Begründung war für mich plausibel. Erst sehr viel später kamen mir dann Bedenken, weil D. zu gleichen Konditionen bei arcor im Vertrag war und deshalb über dasselbe modem und denselben splitter ausgerüstet war. Da sein hilfreicher Bekannter bei ihm ein und aus ging, wäre es nicht notwendig gewesen, mein modem auszuhändigen.
Bedenken kamen mir erst, als der hilfreiche Bekannte einen Siemensrouter in die PC-Schaltung integriert hatte und ich bei der Inbetriebnahme keine Internetverbindung herstellen konnte.
Erwähnenswert ist in diesem Zusammenhang, das ich meinen neu erworbenen PC einem zweiten Freund von D., der sich als Sozialarbeiter vorgestellt hatte und an dessen Seriösität ich keine Zweifel hatte, zwecks Löschung vorinstallierter unerwünschter Programme, Werbung etc., für einen Tag überlassen hatte.
Erst später nachdem ich mir Fachliteratur angeschafft hatte, habe ich festgestellt, das dieses Trio eine Netzwerkverbindung zu einem anderen PC aufgebaut und 4 Datein eingerichtet hatten, auf die ich als Administrator keinen Zugriff hatte.
Mein mainipulierter PC kam jedenfalls nicht wie von D. geplant zum Einsatz. Unter Zuhilfenahme der mitgelieferten Installationsdiskette habe ich dann selbst den PC mit Erfolg verkabelt und den
Siemens-router entfernt.
Ich hatte zunächst den Verdacht, das D. und seine zweifelhaften Freunde aus wirtschaftlichen Motiven eine missbräuchliche Benutzung meines PC geplant hatten. Zweifelsfrei dürfte damit allerdings ein vollendeter Betrug vorliegen, da ich deren Dienstleistungen für unbrauchbare Arbeit bezahlt hatte.Nur aus Rücksicht auf das freundschaftliche Verhältnis zu D. seiner Mutter und deren Lebensgefährten habe ich keine strafrechtlichen Schritte eingeleitet und jeglichen Kontakt zu D. abgebrochen.
Mittwoch, 9. Januar 2008
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