Sonntag, 20. Januar 2008

Protokoll einer nachrichtendienstlichen Überwachung mit vielen offenen technischen Fragen
Eintrag für den 20.Januar 2008
SCHIESSÜBUNGEN AM STRAND
Man könnte meine bisherigen Schilderungen als persönliche subjektive fehlerhafte Bewertungen deuten, die andere wiederum als völlig normale Situationen des täglichen Lebens einstufen würden.
Das Erlebnis, das ich in den Sommermonaten hier am Strand hatte, ist aber eindeutig personenbezogen und bedarf keiner weiteren statistischen Überlegung.
Der Strand und die Küste von Dalaman erstreckt sich kilometerweit bis zu angrenzenden Buchten und man trifft dort an Werktagen nur vereinzelt ein paar Angler. Unsere Hunde tollen gerne im Wasser und um vereinzelte Angler nicht zu stören, suchen wir jedesmal, wenn wir uns dort aufhalten, einen menschleeren Platz auf.
Die Zufahrt zu Strand erfolgt über einen unbefestigten Weg. Nachdem meine Frau und ich unseren Pkw mit den Hunden verlassen und das letzte Wegstück zum Wasser zu Fuss zurücklegten, hatte sich ein Pkw aus entgegengesetzter Richtung genähert und in ca. 20m Entfernung von unserem Auto gehalten.
Während wir uns nun mit den Hunden dem Strand nähern, wird nun aus diesem Pkw heraus eine Schusswaffe abgefeuert. Meine Frau und ich sehen die Einschläge der Projektile im Sand ca.10m seitlich auf unserer Wegstrecke.Danach entfernt sich der betreffende Pkw.

Was sollte nun diese "Nummer" bewirken ? Mich hat das nicht sonderlich beeindruckt, keine Angstgefühle ausgelöst und ich dachte eigentlich nur über die Dummheit der Schützen nach. Die durch den Sand abgeleiteten Projektile hätten andere Personen verletzen können, denn aus dem betreffenden Pkw war eine Einsicht auf den Strand, durch vorgelagerte Dünen, nicht möglich.

Ein bezug auf meine Person ist für mich eindeutig und ich komme wieder nur zu der Schlussfolgerung, dass es sich um das Werk eines paranoiden Irren handelt.

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