Je geringer die Frequenz einer elektromagnetischen Welle ist, um so größer ist die zugehörige Wellenlänge λ [m], die sich aus Frequenz f [Hz] und der Ausbreitungsgeschwindigkeit c0 [m/s] errechnet. Während die Wellenlängen im Bereich der Funkfrequenzen von etwa einem Millimeter (Radar) bis einigen hundert Metern (Mittelwelle) reichen, liegen sie bei ELF-Wellen im Bereich von mehreren tausend Kilometern Länge.
Da Frequenzen unter 9 kHz, wie der Extreme-Low-Frequency-Bereich nicht unter die Richtlinien der ITU fallen, darf man in zahlreichen Ländern (allerdings nicht in Deutschland) im ELF-Bereich einen Sender ohne Lizenz betreiben, sofern er keine Oberwellen mit Frequenzen über 10 kHz erzeugt. Allerdings dürfte ein solcher Sender mit den für Amateure in der Praxis realisierbaren Antennen nur eine Reichweite von höchstens einigen Kilometern haben.
Mittwoch, 4. Februar 2009
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