Freitag, 12. Dezember 2008

Infraschall und Hörphänomene
Schall – Infraschall
Das Ohr ist auch mit den wichtigsten Schaltstellen und dem Steuerzentrum
der Nervenbahnen (Thalamus und limbisches System) im Gehirn verbunden.
Daher ist die Beeinflussung der Schmerzwahrnehmung durch akustische
Ereignisse möglich. Zur Wahrnehmung des Schalls dienen Sinnesorgane, die
durch Schwingungen aus der Umgebung des Lebewesens stimuliert werden.
Dabei ist der Hörsinn nicht immer an Ohren gebunden, insbesondere
Vibrationen können auch durch Sinnesorgane an entsprechenden Körperteilen
wahrgenommen bzw. empfunden werden.
Hermann Ludwig Ferdinand von Helmholtz (1821)
Schon die gemeine Erfahrung zeigt uns, dass alle tönenden Körper in
Zitterungen begriffen sind. Wir sehen und hören dieses Zittern, und bei
starken Tönen fühlen wir, selbst ohne den tönenden Körper zu berühren, das
Schwirren der uns umgebenden Luft. Specieller zeigt die Physik, dass jede
Reihe von hinreichend schnell sich wiederholenden Stössen, welche die Luft
in Schwingung versetzt, in dieser einen Ton erzeugt.
Georg von Békésy ( 1936)
Verwandtschaft von taktilen und auditiven Reizen bei tiefen Frequenzen 1936:
Dem Physiker und Mediziner Georg von Békésy gelingt bei
Hörschwellenuntersuchungen am Menschen die Wahrnehmung eines Tones
von 1 Hz. Békésy entdeckt bei solch tiefen Frequenzen eine Verwandtschaft
von hörbaren Reizen und von Reizen, die per Tastsinn spürbar sind. Teile des
Körpers können aber auch in Schwingungen versetzt werden durch kräftige
Schallwellen in der umgebenden Luft, besonders Infraschall.Nachfolge-
Untersuchungen bestätigen Békésys Erkenntnisse: Infraschall bis hinab zu 1
Hertz kann durchaus wahrgenommen werden. Das aber verlangt eine
immense Lautstärke (richtiger wäre hier eigentlich die Bezeichnung Amplitude
oder Pegel). Der Schwellenwert für die Wahrnehmung eines Tons von 16 Hz
beträgt etwa 92 dB Sound Pressure Level (SPL). Mit jeder Oktave nach unten
(also: mit jeder Halbierung der Anzahl der Schwingungen pro Sekunde) steigt
dieser Wert um 12 dB. Bei 1 Hz beträgt der Schwellenwert der Wahrnehmung
etwa 130 bis 140 dB. Dann allerdings ist kein Ton mehr zu hören, sondern nur
noch ein pumpendes, knallendes oder knatterndes Geräusch. Die
Wahrnehmung scheint in diesem Bereich individuell sehr unterschiedlich. Ein
Ton mit diesen Werten läßt sich kaum mehr ertragen, denn die Hörschwelle
(Empfindungsschwelle) und die Schmerzschwelle sind bei 1 Hz und 130 dB
identisch. Békésy, von G.: Akust. Z. 1 (1936) 13-23;
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Infraschall

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Die Wahrnehmung und Wirkung überschwelliger tieffrequenter Geräusche
weichen deutlich von der Wahrnehmung und Wirkung mittel- oder
hochfrequenter Geräusche ab.
Im Frequenzbereich unter 20 Hz fehlen Tonhöhen- und
Lautstärkeempfindung. Man empfindet Luftdruckänderungen vielmehr als
Pulsationen und Vibrationen, verbunden mit einem Druckgefühl auf den
Ohren. Im Frequenzbereich von 20 Hz bis etwa 60 Hz ist die Tonhöhen- und
Lautstärkewahrnehmung nur schwach ausgeprägt. Vielfach sind hier
Fluktuationen (Schwebungen) wahrzunehmen. Im Frequenzbereich ab 60 Hz
findet der Übergang zur normalen Tonhöhen- und Geräuschempfindung statt.
Der Gesamtbereich der hörbaren Frequenzen des Menschen!
Hertz (Hz): Maßeinheit für Tonhöhe (Frequenz), die der Anzahl der Zyklen pro
Sekunde in einer Schallvibration angibt. Das menschliche Ohr hört in einem
Bereich von 20 Hz bis etwa 20.000 Hz.
Sprachinformationen liegen großteils in einem Frequenzbereich von 200 Hz
bis 6000 Hz.
Am empfindlichsten reagiert das Ohr auf Töne im Bereich von 1000 bis 4000
Hertz.
Dezibel (dB): Maß der Lautstärke eines Schalls. Der Mensch hört in einem
Bereich von 0 dB (kaum hörbar) bis 120 dB (sehr laut; Schmerzgrenze!).
Sprache liegt bei etwa 50 dB.
Frequenzen unterhalb von 80 Hz sind nicht mehr in ihrer Richtung zu
lokalisieren.
Unter 80 Hz können Vibrationen grob in zwei Frequenzbereiche mit
verschiedenen Wirkungen aufgeteilt werden:
sehr niedrige Frequenzen
(ca. 0,1 - 1 Hz) ‚
und
einen höheren Frequenzbereich (ca. 1 - 80 Hz).
Unter 1 Hz ist die wesentlichste Wirkung von Vibrationen
Bewegungskrankheit, bei der die Symptome die gleichen sind wie für See-
und Reisekrankheit, das heißt Übelkeit, Blässe, kalter Schweiß, allgemeines
Unbehagen und eventuell Erbrechen. Darüber hinaus können Schwindel- und
Gleichgewichtsstörungen auftreten. Es gibt keine vollständige Erklärung für
das Entstehen der Bewegungskrankheit, aber es kann hingewiesen werden
auf STEPHENS 3, Kap. 11 für eine Vertiefung des Themas.
Bei sehr niedrigen Frequenzen schwingt der ganze Körper als eine Einheit,
aber bei Frequenzen über 1 bis 4 Hz werden einzelne Organe oder Teile des
Körpers wegen Resonanz besonders kräftig schwingen, welches eine lange
Reihe von Symptomen hervorruft, wie aus der folgenden Tabelle ersichtlich.
Der Tabelle liegen Versuche mit sehr kräftigen Vibrationen von 1 Minute und 3
Minuten Dauer zugrunde. Es geht aus den angegebenen Frequenzbereichen
hervor, dass bei sehr niedrigen Frequenzen unter etwa 10 Hz besonders die

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zentral platzierten Organe mit relativ großer Bewegungsfähigkeit und niedrigen
Resonanzfrequenzen beeinflusst
Infraschall liegt definitionsgemäß zwischen 0,1 und 20 Hz.
Zur Ausbreitung tieffrequenter Geräusche von der Quelle in die Nachbarschaft
kommen Körperschall- oder Luftschallausbreitung in Frage. Bei
Körperschallausbreitung werden Schwingungen von der Quelle durch feste
Stoffe (z.B. Fundamente, Erdreich, Decken, Wände) zum Einwirkungsort hin
übertragen. Dort strahlen die Gebäudedecken oder Wände die
Körperschallschwingungen als "sekundären Luftschall" in den Raum hinein ab.
Bei der Übertragung tieffrequenter Schwingungen in festen Körpern sind die
Dämm- und Dämpfungswirkungen auf dem Ausbreitungsweg weit geringer als
bei höherfrequenten. Andererseits können bei der Anregung von
Gebäudedecken und Wänden Resonanzeffekte auftreten. Auf dem gesamten
Ausbreitungsweg können sich all diese Erscheinungen derart komplex
ausprägen, daß vom Emittenten gesehen weiter entfernt gelegene Gebäude
oder Gebäudeteile stärkere Einwirkungen zeigen als näher gelegene.
Physikalische Lehrbücher beschreiben das Problem des tieffrequenten Schalls
häufig nur unzureichend. Die Aussagen darin lauten sinngemäß: "Die untere
Frequenzgrenze des menschlichen Hörbereiches liegt bei etwa 16 bis 20 Hz
tieferfrequenter Schall, sogenannter Infraschall, ist nicht hörbar.
Wichtig ist auch, das der allseits bekannte Hörschutz bei diesen
niedrigen Frequenzen keine Dämmwirkung besitzt.
Die Wahrnehmung und Wirkung überschwelliger tieffrequenter Geräusche
weichen deutlich von der Wahrnehmung und Wirkung mittel- oder
hochfrequenter Geräusche ab. Im Frequenzbereich unter 20 Hz fehlen
Tonhöhen- und Lautstärkeempfindung. Man empfindet Luftdruckänderungen
vielmehr als Pulsationen und Vibrationen, verbunden mit einem Druckgefühl
auf den Ohren. Im Frequenzbereich von 20 Hz bis etwa 60 Hz ist die
Tonhöhen- und Lautstärkewahrnehmung nur schwach ausgeprägt. Vielfach
sind hier Fluktuationen (Schwebungen) wahrzunehmen. Im Frequenzbereich
ab 60 Hz schließlich findet der Übergang zur normalen Tonhöhen- und
Geräuschempfindung statt. Der Übergang von einem Frequenzbereich zum
nächsten erfolgt fließend, Wirkungen überlappen sich. Aus Sicht der
Lärmbekämpfung erscheint es allerdings unerheblich, ob man die
Infraschallwahrnehmung als "Hören" oder eher als "Fühlen" bezeichnet.
Klar ist, dass es heute weder gesetzliche Regelungen noch
standardmäßige Meßtechnik, geschweige denn ein standardisiertes
Meßverfahren zur Bestimmung und Bewertung von Infraschall gibt.
Infraschall im Freien zu messen, ist schwierig.
Längstwellen (Schwingungen mit niedrigen bis sehr niedrigen
Frequenzen) sind nur schwer zu orten, haben aber auch über große
Distanzen nur minimale Dämpfungen.

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Das gilt ausdrücklich auch für Schallwellen. Nehmen wir die
Schallgeschwindigkeit in Luft mal mit 330 m/s an; dann hat eine
Schallwelle mit 1 Hz eine Wellenlänge von 330 m, eine Schallwelle mit 0,1
Hz eine Wellenlänge von 3,3 km.
Extrem langwelliger Infraschall (engl.: far infrasound) kann bei
entsprechender Amplitude mehrere tausend Kilometer zurücklegen.
Oberen Infraschallbereich (engl.: near infrasound). Töne dieser Kategorie
tragen normalerweise nur wenige hundert Meter weit und entstammen
meist einer künstlichen Quelle.
Infraschall bei Landsäugern. Zoologen hatten sich zuvor gefragt, wie große
Elefantenherden urplötzlich völlig koordiniert losmarschieren können. ohne
dass ein Signal zu hören ist?
Im Etoscha-Nationalparks (Namibia) hilft bei dieser Langwellenkommunikation
mit Einbruch der Nacht eine Inversionszone aus verschieden warmen
Luftschichten. Die Grenze zwischen den Schichten liegt einige Meter über
dem Boden. Sie reflektiert langwelligen Schall ähnlich gut, wie unter ihr
die harte, nur niedrig bewachsene, Erde. Damit entsteht zwischen der
Grenzschicht in der Luft und den Erdboden ein Kanal, der die Tieftöne
über erstaunliche Entfernungen trägt. Mit Frequenzen bis hinab zu 14
Hertz kommunizieren die Tiere über mehr als 10 Kilometer hinweg.
Payne, Katharine B., u. Langbauer, William R. jr.u. Thomas, Elizabeth M.:
Infrasonic Calls of the Asian Elephant (Elephas maximus); in: Behavioral
Ecology and Sociobiology, 18(4), 297-301, 1986
USA, 1986, ELEKTROMAGNETISCHE WELLEN
Betriebsbeginn einer ELF-Station der U.S. Navy in Michigan
Sie dient zur Kommunikation mit Unterseebooten auf der Frequenz 76 Hertz,
einer Extra Long Frequency (ELF). Die Anlage verändert die Vegetation vor
Ort. – F.A.Z., 08.03.1995, S. N2
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Nach diesen vorgefundenen Informationen stellt sich mir die Frage, zudem ich
selbst einige Aussagen auf das mir durch Mindcontrol widerfahrene in
Verbindung bringen könnte.
Ob man nicht auch mit diesem Infraschall das natürlich vorhandene
Oszillierendes Neuronales Netzwerk = (Erregungsmuster funktional
phänomenologisch definierte Verbände von Neuronen die für die
Wahrnehmungen zuständig sind. Darunter auch die Sprache)

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Durch Erregerfrequenzen mittels Infraschall in eine Resonanzkatastrophe
führen kann. In extremen Fällen könnte es ja dadurch mittels „Dämpfung“
oder „Aufschaukelung“ zur Zerstörung des Systems führen.
In jedem Falle wäre oder ist eine Manipulation von Biosystemen möglich,
darunter auch der Mensch.
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Ich bitte um Richtigstellungen oder Ergänzungen was diese
zusammengetragenen Informationen anbelangt.
Mit freundlichem Gruß
Karlheinz Croissant

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