Dienstag, 2. Dezember 2008

DIE BAYERN WAREN IMMER SEHR FORTSCHRITTLICH – BAYERN-TROJANER ETC.

Lange Geschichte – kurz gefasst -


Ich hatte den „mediengerecht aufbereiteten Zugriff des letzten vereitelten Anschlag in Deutschland sehr genau in den Medien online verfolgt. Wo Schäuble sagte: Brieftauben hätten keine Rolle gespielt.

Nun besitze ich ebenfalls solch ein blaues Kunstoffass ,wie diese Terroristen der Sauerlandgruppe, mit der sie Ihre nitroglyzerinähnliche Mischung transportieren wollten.

Mein Fass stammt allerdings von einem Schrottplatz aus Ortace und diente als Eintauchgefäss für den Aussenbord-Motor meines Bootes in Ruhestellung. Das zu meinem blauen Fass.

Die Schilderungen „einer wundersamen Reise „ , in zurückliegenden blog-einträgen protokolliert, hätten zurückblickend,allerdings schon bei der Rückreise aus Dalaman nach Hannover beginnen müssen.

Ich hatte in meinem Mazda-Bus nun nicht dieses blaue Fass im Reisegepäck, sondern ungefähr eine Tonne Marmor-Mehl und Marmor-Split. Diese Materialien sind in Deutschland im Bauhandel nicht zu bekommen. -Umsetzung meines Hobbies:- antike Motive , Figuren und Reliefs der griechischen Antike zunächst abzuformen und aus den Aformungen dann die Originale zu giessen, was mir auch in Hannover gelang. Ich wäre mit der Ausführungen an meiner Hausfassade auch fertig geworden, wenn ich diese chaotische „Schnüfflergang“ nicht am „Hacken“ gehabt hätte.

Zurück zu der Reise via Türkei – Hannover : An sämtlichen Grenzkontrollstellen Exjugoslawiens durfte Ich nun Vorträge über die Verwendung des transportierte Baumaterial halten, bevor ich durch die Polzei- und Zoll-Kontrollen war.

Das einschneidendste Erlebnis hatte ich auf irgendeinem Autobahnparkplatz in Bayern. Nach einer nächtlichen Ruhepause erfolgte eine Kontrolle durch ein ziviles Polizeifahrzeug. Polizeibeamter mit Kollegin, begann nach Ausweisung, Personalienfeststellung meinerseits, nun meinen Bus mit türkischen Kennzeichen zu „filzen“begannen. Redeten irgendetwas von der Suche nach „verbotenen Gegenständen“ Sonderaufbau“ des Busses usw., Fragen bezüglich meines transportierten Baumaterials etc.

Aus der Tiefschafphase durch diese Polizeibeamten hochgeschreckt, wusste ich zuerst nicht, nachdem ich fünf Ländergrenzen passiert hatte, ich welchem Land ich überhaupt war. Langsam erst kam ich zu mir.

Führte dann ein klärendes Gespräch mit dem Polizeibeamten, fragte nach der Rechtsgrundlage der Überprüfung und Durchsuchung, denn seine in der Polizeihierachie aufstrebende Kollegin „grabbelte“ mittlerweile in dem Handschuhfach des Busses herum, in dem ich meine persönlichen Dinge, wie handy – Personal-Papiere usw. abgelegt hatte. Nachdem ich den beiden nun erklärt hatte, wozu ich dieses Baumetrial benötige, zogen die beiden wieder ab.

Dieser Vorfall erinnerte mich daran, was man früher im Polizeijargon als „beobachtende Fahndung“ bezeichnet hatte.

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