Ich lebe jetzt schon mehrere Jahre hier in dem Ort, der sich zwischenzeitlich von seinem dörflichen Charakter zur Kleinstadt mit zugereisten Touristen aus Deutschland und England aber auch mit zugereisten auswärtigen Türken entwickelt hat. Darunter wohl auch wenige, mit nicht verarbeiteten "Altlasten" aus längst vergangener Zeit.
Es kann als harmonisches nebeneinander verschiedener Kulturen, einschliesslich ethnischer türkischer Minderheiten bewertet werden. Hinsichtlich der bisherigen dörflichen Lebensweise, in der Ereignisse noch von Mund zu Mund weitergegeben wurden,weiss man dann auch in der "Gerüchteküche" über die hier lebenden, so andersartigen Touristen recht gut bescheid. Denn über die Jahre hat man auch hier, trotz der Sprachschwierigkeiten, einen entsprechenden Bekanntenkreis, in dem man sich über viele Dinge austauscht. Normale, alltägliche Vorgänge.
Bezugnehmend auf die einleitend erwähnte Organisation bedeutet das nun , dass Erkenntnisse über die hier lebenden Touristen zu erlangen sind, die für die Organisation in irgendeiner Weise verwertbar sein können. Ich denke hierbei insbesondere an Massnahmen ausserhalb der Türkei, wie Finanz-,
Materialbeschaffungs-, Regenerations- und Ruhebasenschaffung im Ausland.
Ein weiterer wesentlicher Punkt wäre die Übermittlung von Nachrichten aus der Türkei, z.B. nach Deutschland. Ich kann mich nicht vollständig der Meinung anschliessen, das die, über die bekannten Nachrichtenwege geleiteten Informationen sicher sind, zumal überwachte Personen immer damit rechnen müssen, das die Verschlüsselung ihrer Nachricht bekannt wird. Damit wäre die zweckentfremdete Anwendung der RFID-Technik, die wie behauptet, US-patentiert, und bereits satelitengestützt anwendbar, ein risikoloser Weg der Nachrichtenübermittlung ist, solange die betreffende Person, die mit diesem passiven chip ausgestattet ist, nicht bekannt wird. Selbst bei Erkennen dieser Person blieben Absender und Empfänger anonym.
Eine weitere Schwierigkeit seitens der Überwacher bestünde darin, die Frequenz zu finden, mit der der chip angesteuert wird. Selbst gemeinnützige Vereine in Deutschland, die einen RFDI-Finder in Zusammenhang mit dem Erkennen von entsprechenden chips im kommerziellen Warenbereich in Entwicklung hatten, haben ihr Vorhaben abgebrochen, weil es wohl zu kompliziert ist, ein derartiges universelles Lesegerät zu realisieren.
Mir ist zwischenzeitlich klar, warum durch Nachbar A diese bereits beschriebene "Schüssel" in sein Haus getragen wurde und ich aus Haus B Begriffe wie "Generator", "Rückschlag" und "volles Programm" wahrgenommen habe.Hier wurden wohl alle inbetracht kommenden Frequenzen abgefahren bis mir der Kopf "gequalmt"hat.
Mittwoch, 6. Februar 2008
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